Während der englische Begriff “Offshore” generell für Windkraftanlagen auf Meeresboden steht, wird im deutschen Sprachgebrauch zwischen Hochsee-Windparks und Anlagen in Küstennähe unterschieden. Teilweise befinden sich die Windparks im Tidebereich der Küsten, sodass bei Ebbe ihre Fundamente trocken liegen. Je tiefer das umgebende Wasser ist, desto schwieriger wird eine sichere Verankerung der Windräder. Neben der Wellenkraft sind die sogenannten „Gründungen“ (Sockel) auch den Gezeitenströmungen und dem Gewicht der Windräder selbst ausgesetzt. Bei sandigen und unebenen Untergründen, wie sie in der Nordsee vorliegen, wirft dies eventuell Stabilitätsprobleme auf.
Bis 2030 ist in Deutschland der Bau 40 weiterer Offshore-Anlagen geplant, 30 in der Nordsee und 10 im Bereich der Ostsee. Erklärtes Ziel des zuständigen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist es, eine Leistung von 25.000 MW aus Windkraft zu erzeugen.
Infolge einer aktuellen Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aus dem Jahr 2000 rücken alternative Energieträger vermehrt in den Fokus der Politik. Um den geplanten Atomausstieg vorzubereiten, wird der Ausbau von Windkraftanlagen vorangetrieben.
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Toller Artikel. Sicher kein Fehler, sich damit detailierter auseinander zusetzen. Werde gewiss auch die weiteren Artikel verfolgen.