Erste Belege bezeugen eine Umwandlung von kinetischer Windenergie in mechanische Energie schon um 1750 vor Christus. In Windmühlen gelang es, die Windkraft brauchbar zu machen: Windräder erhalten Drehimpulse durch den Wind, diese werden anschließend für technische Zwecke eingesetzt, beispielsweise um einen Mühlstein anzutreiben. Seit 1887 sind Windkraftanlagen, die aus der kinetischen Windenergie elektrischen Strom erzeugen, dokumentiert.
Infolge diverser Ölkrisen seit den 1970er-Jahren wird in Deutschland der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert. So entstehen als Resultat des 2000 eingeführten „Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ (EEG) diverse neue Windkraftanlagen. Parallel wird ein Ausbau der bestehenden Windparks forciert. Auch die Eröffnung zusätzlicher Offshore-Anlagen in Nord- und Ostsee soll eine nachhaltige Stromerzeugung ermöglichen. Langfristig wird die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Kohle angestrebt, basierend auf einem flächendeckenden Ausbau der regenerativen Energien.
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