Windkraft resultiert aus der Bewegung verschiedener Luftschichten in der Atmosphäre, somit ist sie kinetische Energie. Die Umwandlung von Windkraft in nutzbare Energie wird seit dem Altertum (etwa 1750 v. Chr.) praktiziert. Mit Hilfe von Windmühlen wurde bereits in der Antike die Kraft des Windes „eingefangen“ und für technische Zwecke verwendet, beispielsweise zum Antreiben von Mühlrädern. Auf diesem Weg wird die kinetische Energie des Windes in eine mechanisch verfügbare Kraft umgewandelt.
Seit 1887 ist der Bau von Windkraftanlagen zur Erzeugung elektrischen Stroms belegt. In Schottland betrieb James Blyth als Erster eine Beleuchtungsanlage für sein Ferienhaus auf Basis von Windkraft.
Als Resultat diverser Ölkrisen und des Stromeinspeisungsgesetzes (1991) entstanden in Deutschland zahlreiche neue Windkraftanlagen. Der Ausbau bestehender Windparks und die Eröffnung neuer Offshoreanlagen in Nord- und Ostsee sind eine Folge davon. Parallel wurden die technischen Grundlagen weiterentwickelt und das Erscheinungsbild der Windräder verändert, um eine optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden Windkraft zu ermöglichen.
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