Der Geräuschpegel eines Windkraftrades hängt in erster Linie von der verwendeten Technik ab. Je älter die Anlage ist, umso höher ist der störende Geräuschpegel. Bei den neuern Anlagen liegt er zwischen etwa 25 dBA, das sind laute Atemgeräusche, und 35 dBA, dies ist die Lautstärke eines Tischventilators. Erlaubt sind nachts in Wohngebieten 45 dBA, tagsüber muss bis zu 60 dBA ertragen werden. Es ist eine Tatsache, dass besonders die älteren Windräder klappernde und brummende Geräusche verursachen. Die Intensität und Lautstärke hängt auch von den landschaftlichen Gegebenheiten ab, denn bei günstigen Bedingungen trägt der Schall weiter. Auch ist die Anzahl der Windräder, ab drei Stück wird von einem Windpark gesprochen, maßgeblich daran beteiligt, ob eine Akzeptanz dieser Technik in der Bevölkerung hoch oder eher niedrig ist. Sicherlich möchte niemand inmitten eines riesigen Windparkes leben, aber vereinzelte Windräder auf dem Land, zur Unterstützung der abgelegenen Höfe oder zur Energieerzeugung in schwer zugänglichen Forstgebieten, sollten akzeptiert werden.
Dafür spricht auch, dass durch die neuere Technik fast acht Prozent des bundesdeutschen Stromverbrauches gedeckt wurden. Hauptsächliche Stromerzeuger sind große Anlagen, die teilweise offshore betrieben werden. Je weiter eine Anlage vom Verbraucher entfernt ist, umso größer muss sie ausgelegt sein, um den Energiebedarf zu decken.
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