Die Sonnenenergie ist eine ebenso umweltschonende wie kostengünstige Alternative zur Nutzung fossiler Energieträger. Die wissenschaftlichen Wurzeln reichen bis in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit dem 1000-Dächer-Programm im Jahr 1990 wurde die Nutzung von Sonnenenergie durch Photovoltaik-Anlagen auch in Deutschland populär. Heute (Stand 2010) werden bereits rund 10 Gigawatt im Jahr mittels Sonnenenergie erzeugt. Und das mit steigender Tendenz. Mit dem sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000 wurden von staatlicher Seite die rechtlichen Rahmenbedingungen neu definiert und darüber hinaus diverse Fördermöglichkeit implementiert. Dazu gehören unter anderem günstige Finanzierungskonditionen und die sogenannte Einspeisevergütung, die dem Betreiber von Photovoltaik-Anlagen gezahlt wird, der die erzeugte Energie ins öffentliche Netz einspeist.
Private Hausbesitzer platzieren ihre Photovoltaik-Anlage üblicherweise auf dem Dach, da dort die Sonnenstrahlen am einfachsten einzufangen sind. Bei der Installation sind zwei wesentliche Punkte zu beachten. Zum einen sollte berücksichtigt werden, ob und wie die Sonnenstrahlen auf das Dach treffen. Zum Zweiten ist der Neigungswinkel wichtig. Flachdächer sind z. B. eher ungeeignet. Eine Dachneigung von 35 Prozent würde jedoch zum Beispiel dafür sorgen, dass der Schnee im Winter auf einfache Weise vom Dach rutschen kann und so die Solarzellen der Anlage wieder freigelegt werden würden. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage ist also Sache für einen Profi, der sich mit den konkreten Anforderungen auskennt.
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Ich habe gehört dass man staatliche Zuschüsse für Photovoltaikanlagen beantragen kann. Gerne hätte ich mehr Informationen dazu!