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	<title>Wind und Solarenergie</title>
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		<title>Effektive Wanddämmung hilft Kosten sparen</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 18:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Wanddämmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heizkosten bestreiten mit einem Anteil von etwa 80 Prozent den größten Teil der Nebenkosten für ein Haus. Angesichts der aktuellen Entwicklungen &#8211; die Winter der letzten beiden Jahre waren jeweils ungewöhnlich kalt und schneereich, der Rohölpreis steigt kontinuierlich seit Jahren &#8211; wird der Anteil der Heizkosten an den Gesamtkosten noch weiter steigen. Eigenheimbesitzer, die aufgrund&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/uncategorized/effektive-wanddammung-hilft-kosten-sparen.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heizkosten bestreiten mit einem Anteil von etwa 80 Prozent den größten Teil der Nebenkosten für ein Haus. Angesichts der aktuellen Entwicklungen &#8211; die Winter der letzten beiden Jahre waren jeweils ungewöhnlich kalt und schneereich, der Rohölpreis steigt kontinuierlich seit Jahren &#8211; wird der Anteil der Heizkosten an den Gesamtkosten noch weiter steigen. Eigenheimbesitzer, die aufgrund der niedrigen Preise Mitte der 1990er-Jahre auf Heizöl umgestellt haben, können die rasante Preisentwicklung nur bestätigen: Kosteten 1.000 Liter Öl im Jahre 1994 nur etwa 150 Euro, so sind es Anfang des Jahres 2011 schon 800 Euro gewesen. Doch mit 1.000 Litern kommt eine vierköpfige Familie im Regelfall nicht über den Winter: Mindestens das Doppelte, etwa 2.000 Liter, sind vonnöten.</p>
<p>Angesichts dieser Preise sind viele Familien zum Sparen gezwungen. Große Einsparmöglichkeiten ergeben sich durch eine gute Dämmung der Wände. Mindestens 40 Prozent der Wärme verpuffen nutzlos durch ungedämmte bzw. schlecht gedämmte Hauswände. Das ist bares Geld, das im Wortsinn einfach so zum Fenster hinausgeworfen wird. Viele Hausbesitzer scheuen zunächst die teure Investition in eine gute Wanddämmung, übersehen jedoch, dass sich diese Kosten in aller Regel innerhalb von 2 bis 3 Jahren amortisieren. Das bedeutet, dass man die Kostenersparnis durch gesunkene Heizkosten bereits nach zwei Jahren spürt.</p>
<p>Effektiv wirkt eine Wanddämmung jedoch erst, wenn sie fachkundig ausgeführt wird. Dabei gibt es viele Fallen zu umgehen und vieles zu beachten: Der Rat und die Hilfe eines Fachmannes sind vonnöten. Durch eine unsachgemäße und falsche Dämmung kann das Raumklima negativ beeinflusst werden, Schimmelpilze können sich bilden und manchmal spart man &#8211; etwa durch die Verwendung ungeeigneten Materials &#8211; auch keine Heizkosten ein, weil die falsche Dämmung schlicht wirkungslos bleibt. Es gibt verschiedene Methoden: Eine Innendämmung ist zwar weniger aufwendig und nicht so teuer wie eine Außendämmung, aber dafür auch weniger effektiv. Zudem verkleinert sie den vorhandenen Wohnraum. In der Regel empfiehlt sie sich nur bei denkmalgeschützten Häusern, an deren Fassade nichts verändert werden darf. Für eine Außendämmung stehen zahlreiche verschiedene Materialien zur Verfügung. Für ein gesundes Raumklima und eine bessere Umweltverträglichkeit empfehlen sich Dämmstoffe aus ökologischen Materialien, etwa aus Sisal, Wolle, Flachs o. Ä.</p>
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		<title>Atomausstieg mit Wind- und Wasserkraft und Solarenergie</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 14:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Bredemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Atomenergie kann in großer Menge produziert werden, hat aber Risiken: So kann ein Störfall ganze Landstriche über Jahrhunderte hinaus unbewohnbar machen. Zudem erhöht dabei die austretende Strahlung die Krebsgefahr. Neben Störfällen sind terroristische Anschläge und Unfälle in der Luftfahrt ein Problem: Gegen Flugzeuge, die über Atomanlagen abstürzen, oder Terroristen, die Meiler gezielt ansteuern, bieten die&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/windenergie/atomausstieg-mit-wind-und-wasserkraft-und-solarenergie.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Atomenergie kann in großer Menge produziert werden, hat aber Risiken: So kann ein Störfall ganze Landstriche über Jahrhunderte hinaus unbewohnbar machen. Zudem erhöht dabei die austretende Strahlung die Krebsgefahr. Neben Störfällen sind terroristische Anschläge und Unfälle in der Luftfahrt ein Problem: Gegen Flugzeuge, die über Atomanlagen abstürzen, oder Terroristen, die Meiler gezielt ansteuern, bieten die Bauten bisher keinen Schutz. Außerdem ist die Frage der Endlagerung von Atommüll nicht hinreichend geklärt. Aus diesen Gründen entschloss sich die rot-grüne Koalition 2000 im Atomkonsens, die Laufzeit der Anlagen zu befristen. Im Herbst 2010 verlängerte die schwarz-gelbe Regierung jedoch die Betriebsdauer der Atommeiler. Unter dem Eindruck der Katastrophe von Fukushima, bei der infolge eines Erdbebens mit Flutwelle Radioaktivität austrat, vollzog die Koalition jedoch wieder eine Wende und plant nun tatsächlich den Ausstieg aus der Atomenergie. Bis 2022 soll Deutschland aus der Nuklearkraft ausgestiegen sein; die acht unsichersten Atomkraftwerke wurden sofort stillgelegt.</p>
<p>Unter anderem sollen Wind- und Solarenergie sowie Offshore-Anlagen und Wasserkraftwerke die Atomenergie ersetzen. Letztere können nicht nur Energie produzieren, sondern auch Energie speichern. Kohlekraftwerke werden ebenfalls als Alternative für Atomanlagen eingesetzt; diese sind aber aufgrund der Schadstoffausstöße klimaschädlich. Um die Wende zu schaffen, müssen die Netze und Speichermöglichkeiten wie zum Beispiel Wasserkraftwerke ausgebaut werden. So wird momentan ein Teil der Energie von Windkraft- oder Solaranlagen nicht gespeichert, um zu anderen Zeiten wieder ins Netz eingespeist zu werden. Auch Investitionen in erneuerbare Energien sind erforderlich, und möglicherweise könnte es von Vorteil sein, die Energieversorgung zu dezentralisieren.</p>
<p><span>© mahey &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Offshore-Windparks: alternative Energie aus Windkraft</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 11:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk Swirczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Offshore-Windparks]]></category>

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		<description><![CDATA[Während der englische Begriff &#8220;Offshore&#8221; generell für Windkraftanlagen auf Meeresboden steht, wird im deutschen Sprachgebrauch zwischen Hochsee-Windparks und Anlagen in Küstennähe unterschieden. Teilweise befinden sich die Windparks im Tidebereich der Küsten, sodass bei Ebbe ihre Fundamente trocken liegen. Je tiefer das umgebende Wasser ist, desto schwieriger wird eine sichere Verankerung der Windräder. Neben der Wellenkraft&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/windenergie/offshore-windparks-alternative-energie-aus-windkraft.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der englische Begriff &#8220;Offshore&#8221; generell für Windkraftanlagen auf Meeresboden steht, wird im deutschen Sprachgebrauch zwischen Hochsee-Windparks und Anlagen in Küstennähe unterschieden. Teilweise befinden sich die Windparks im Tidebereich der Küsten, sodass bei Ebbe ihre Fundamente trocken liegen. Je tiefer das umgebende Wasser ist, desto schwieriger wird eine sichere Verankerung der Windräder. Neben der Wellenkraft sind die sogenannten „Gründungen“ (Sockel) auch den Gezeitenströmungen und dem Gewicht der Windräder selbst ausgesetzt. Bei sandigen und unebenen Untergründen, wie sie in der Nordsee vorliegen, wirft dies eventuell Stabilitätsprobleme auf.</p>
<p>Bis 2030 ist in Deutschland der Bau 40 weiterer Offshore-Anlagen geplant, 30 in der Nordsee und 10 im Bereich der Ostsee. Erklärtes Ziel des zuständigen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist es, eine Leistung von 25.000 MW aus Windkraft zu erzeugen.</p>
<p>Infolge einer aktuellen Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes aus dem Jahr 2000 rücken alternative Energieträger vermehrt in den Fokus der Politik. Um den geplanten Atomausstieg vorzubereiten, wird der Ausbau von Windkraftanlagen vorangetrieben.
<p><span>© Michael Rosskothen &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Anlagen für Photovoltaik: Dach als Standort am besten geeignet</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 11:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Friedmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonnenenergie ist eine ebenso umweltschonende wie kostengünstige Alternative zur Nutzung fossiler Energieträger. Die wissenschaftlichen Wurzeln reichen bis in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit dem 1000-Dächer-Programm im Jahr 1990 wurde die Nutzung von Sonnenenergie durch Photovoltaik-Anlagen auch in Deutschland populär. Heute (Stand 2010) werden bereits rund 10 Gigawatt im Jahr mittels Sonnenenergie erzeugt.&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/photovoltaik-2/anlagen-fur-photovoltaik-dach-als-standort-am-besten-geeignet.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonnenenergie ist eine ebenso umweltschonende wie kostengünstige Alternative zur Nutzung fossiler Energieträger. Die wissenschaftlichen Wurzeln reichen bis in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Mit dem 1000-Dächer-Programm im Jahr 1990 wurde die Nutzung von Sonnenenergie durch Photovoltaik-Anlagen auch in Deutschland populär. Heute (Stand 2010) werden bereits rund 10 Gigawatt im Jahr mittels Sonnenenergie erzeugt. Und das mit steigender Tendenz. Mit dem sogenannten Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2000 wurden von staatlicher Seite die rechtlichen Rahmenbedingungen neu definiert und darüber hinaus diverse Fördermöglichkeit implementiert. Dazu gehören unter anderem günstige Finanzierungskonditionen und die sogenannte Einspeisevergütung, die dem Betreiber von Photovoltaik-Anlagen gezahlt wird, der die erzeugte Energie ins öffentliche Netz einspeist.</p>
<p>Private Hausbesitzer platzieren ihre Photovoltaik-Anlage üblicherweise auf dem Dach, da dort die Sonnenstrahlen am einfachsten einzufangen sind. Bei der Installation sind zwei wesentliche Punkte zu beachten. Zum einen sollte berücksichtigt werden, ob und wie die Sonnenstrahlen auf das Dach treffen. Zum Zweiten ist der Neigungswinkel wichtig. Flachdächer sind z. B. eher ungeeignet. Eine Dachneigung von 35 Prozent würde jedoch zum Beispiel dafür sorgen, dass der Schnee im Winter auf einfache Weise vom Dach rutschen kann und so die Solarzellen der Anlage wieder freigelegt werden würden. Die Installation einer Photovoltaik-Anlage ist also Sache für einen Profi, der sich mit den konkreten Anforderungen auskennt.</p>
<p><span>© Smileus &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Solaranlage ausrichten: Für die optimale Energieausbeute</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Friedmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Solaranlagen ausrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Sonneneinstrahlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Oberfläche der Erde nimmt sehr viel Sonnenenergie auf. Global gesehen sind es durchschnittlich ca. 165 Watt pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden, die die Erdoberfläche absorbiert. Die gesamte Weltbevölkerung (und noch mehr Menschen) könnte sich bequem mit Wärme und Strom versorgen, die aus dieser Quelle stammen, wenn nur das ganze Potenzial ausgenutzt würde. Selbstverständlich&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/photovoltaik-2/solaranlage-ausrichten-fur-die-optimale-energieausbeute.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Oberfläche der Erde nimmt sehr viel Sonnenenergie auf. Global gesehen sind es durchschnittlich ca. 165 Watt pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden, die die Erdoberfläche absorbiert. Die gesamte Weltbevölkerung (und noch mehr Menschen) könnte sich bequem mit Wärme und Strom versorgen, die aus dieser Quelle stammen, wenn nur das ganze Potenzial ausgenutzt würde. Selbstverständlich bestehen große Schwankungen zwischen den einzelnen Regionen der Erde. Dennoch ist man sich einig, dass die Sonnenenergie eine hervorragende und dazu noch nachhaltige Wärmequelle zur Energiegewinnung darstellt. Eine Solaranlage gewinnt Wärme aus der Sonnenenergie, während eine Photovoltaikanlage Strom aus Sonnenkraft erzeugt.</p>
<p>Um die beste Wärmeausbeute zu erzielen, empfiehlt es sich, eine Solaranlage entsprechend der Sonneneinstrahlung auszurichten. Am meisten Energie wird gewonnen, wenn das Sonnenlicht im 90-Grad-Winkel auf die Solarzellen bzw. den Solarkollektor trifft. Ändert sich der Sonnenstand, dann hat das auch Auswirkungen auf die Ausrichtung der Sonneneinstrahlung. Die Sonne wandert im Laufe des Tages. Und die Jahreszeiten spielen hier genauso eine Rolle wie die Tageszeit. Feststehende Solaranlagen weisen damit ein Handicap gegenüber sich automatisch ausrichtenden Anlagen auf. Doch hier kann Abhilfe geschaffen werden. Eine Automatik sorgt dafür, dass die Ausrichtung der Anlage immer ideal zur Sonne ist. Nicht jede Solaranlage hat den gleichen Zweck zu erfüllen. Ist sie aufgestellt worden, um die Heizung im Winter zu entlasten, dann stellen sich ganz andere Anforderungen ans System als bei einer Solaranlage, die im Sommer warmes Wasser erzeugt. Für letzteren Zweck ist ein kleinerer Neigungswinkel durchaus vorteilhafter. Um die Heizung dagegen auch im Winter gut zu unterstützen, empfiehlt sich ein größerer Neigungswinkel.</p>
<p>Also hat auch die Dachneigung großen Einfluss, wenn es an die Berechnung des Solar-Ertrags und damit der Rentabilität der Solaranlage geht. Der Neigungswinkel ergibt sich aus der Korrelation von Dachhöhe und Dachfirst sowie der halben Dachbreite. Je weiter Soll und Ist voneinander entfernt sind, desto geringer wird der Ertrag ausfallen, was wirtschaftlich überhaupt nicht sinnvoll ist. Die Kosten für eine Solaranlage sollen sich schließlich rechnen. Und je früher das passiert, desto besser ist es auch für den Geldbeutel. Noch nachteiliger ist es, wenn sich das jeweilige Dach für viele Stunden am Tag im Schatten von Bäumen oder auch Gebäuden befindet.</p>
<p>Das südliche Deutschland unterscheidet sich deutlich in den Aufstellungsanforderungen vom Norden Deutschlands. Im Süden wird flacher auf dem Dach aufgebaut als im Norden. Optimal erweist sich eine Dachneigung zwischen 26 und 32 Grad. Geringere Dachneigungen erfordern eine Aufständerung der Solaranlagen, um die jeweils optimale Ausrichtung zu erreichen. Sonnenkollektoren werden nach vielen Jahren Erfahrung am besten mit einer Neigung von 30 bis 45 Grad aufgestellt. Die Ausrichtung nach Süden – hier wird von Azimut 0 Grad gesprochen – ergibt die beste Ausbeute. Der Standort eines Gebäudes hat damit großen Einfluss und ist nicht zu vernachlässigen. Weist ein Gebäude einen Azimutwinkel von minus 90 Grad aus, dann hat es eine Ausrichtung gegen Osten vorzuweisen. Minus 45 Grad steht für eine Südostausrichtung. Null Grad ist perfekt. Dann richtet sich das Gebäude nach Süden.
<p><span>© Thaut Images &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Solarthermie – Sonnenstrahlen als Heizquelle</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 21:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Friedmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenkollektoren]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter solarthermischer Energie wird die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie verstanden. Die Idee die Sonne als Energielieferanten zu nutzen ist keine Erfindung, welche in den letzten Jahrzehnten gemacht wurde. Schon lange wird die Sonnenstrahlung passiv genutzt, um Wärme oder Energie zu erhalten. In Deutschland liefert die Sonne nachweislich 950–1200 Kilowattstunden pro Quadratmeter jährlich. Das&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/solarthermie/solarthermie-%e2%80%93-sonnenstrahlen-als-heizquelle.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter solarthermischer Energie wird die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie verstanden. Die Idee die Sonne als Energielieferanten zu nutzen ist keine Erfindung, welche in den letzten Jahrzehnten gemacht wurde. Schon lange wird die Sonnenstrahlung passiv genutzt, um Wärme oder Energie zu erhalten. In Deutschland liefert die Sonne nachweislich 950–1200 Kilowattstunden pro Quadratmeter jährlich. Das entspricht ungefähr dem Energiebedarf eines Ein-Personen-Haushaltes im Jahr.</p>
<p>Um die Sonnenstrahlen solarthermisch nutzen zu können, werden Sonnenkollektoren benötigt. Dabei wird zwischen Kollektoren mit und ohne Konzentration der Sonnenstrahlung unterschieden. Die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie wird im privaten Bereich vor allem zu Heiz- und Klimatisierungszwecken genutzt. So ist es zum Beispiel möglich, den Gesamtenergieaufwand einer dreiköpfigen Familie für das Erwärmen von Trinkwasser zu 60 % aus solarthermischer Energie zu speisen.</p>
<p>Die Anschaffung einer Solaranlage für den privaten Gebrauch ist noch recht teuer, wird aber unter bestimmten Voraussetzungen vom Staat gefördert. Mit bis zu 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorenfläche wird die Installation von Sonnenkollektoren für den Privatgebrauch unterstützt (Diese Regelung ist bis zum 31.12.2011 gültig).
<p><span>© wladi &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Nutzung der Windenergie: Strom aus regenerativen Quellen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 13:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Bredemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[kinetsiche windenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Belege bezeugen eine Umwandlung von kinetischer Windenergie in mechanische Energie schon um 1750 vor Christus. In Windmühlen gelang es, die Windkraft brauchbar zu machen: Windräder erhalten Drehimpulse durch den Wind, diese werden anschließend für technische Zwecke eingesetzt, beispielsweise um einen Mühlstein anzutreiben. Seit 1887 sind Windkraftanlagen, die aus der kinetischen Windenergie elektrischen Strom erzeugen,&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/windenergie/nutzung-der-windenergie-strom-aus-regenerativen-quellen.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erste Belege bezeugen eine Umwandlung von kinetischer Windenergie in mechanische Energie schon um 1750 vor Christus. In Windmühlen gelang es, die Windkraft brauchbar zu machen: Windräder erhalten Drehimpulse durch den Wind, diese werden anschließend für technische Zwecke eingesetzt, beispielsweise um einen Mühlstein anzutreiben. Seit 1887 sind Windkraftanlagen, die aus der kinetischen Windenergie elektrischen Strom erzeugen, dokumentiert.</p>
<p>Infolge diverser Ölkrisen seit den 1970er-Jahren wird in Deutschland der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert. So entstehen als Resultat des 2000 eingeführten „Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ (EEG) diverse neue Windkraftanlagen. Parallel wird ein Ausbau der bestehenden Windparks forciert. Auch die Eröffnung zusätzlicher Offshore-Anlagen in Nord- und Ostsee soll eine nachhaltige Stromerzeugung ermöglichen. Langfristig wird die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Kohle angestrebt, basierend auf einem flächendeckenden Ausbau der regenerativen Energien.
<p><span>© dzain &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Solarenergie: Förderung durch den Staat hilft beim Sparen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk Swirczek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Förderprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Solarenergie bezeichnet man diejenige Energie, die von der Sonne in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erde gelangt. Durchschnittlich beträgt die Intensität der Sonneneinstrahlung 1.367 W/m². Dieser Wert bleibt annähernd konstant und wird daher auch als Sonnenkonstante bezeichnet. Ein Teil der Einstrahlung wird reflektiert, ein anderer Teil wird resorbiert. Reflektiert wird die Strahlung hauptsächlich&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/photovoltaik-2/solarenergie-forderung-durch-den-staat-hilft-beim-sparen.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Solarenergie bezeichnet man diejenige Energie, die von der Sonne in Form von elektromagnetischer Strahlung auf die Erde gelangt. Durchschnittlich beträgt die Intensität der Sonneneinstrahlung 1.367 W/m². Dieser Wert bleibt annähernd konstant und wird daher auch als Sonnenkonstante bezeichnet. Ein Teil der Einstrahlung wird reflektiert, ein anderer Teil wird resorbiert. Reflektiert wird die Strahlung hauptsächlich von festen oder flüssigen, aber auch von gasförmigen Teilchen. Der Teil, der schon in der Atmosphäre absorbiert wird, wird hier bereits in Wärme umgewandelt. Ein dritter und letzter Teil gelangt auf die Erde und wird dort ebenfalls als Wärme genutzt oder von Pflanzen zur Fotosynthese eingesetzt. Luftfeuchtigkeit, Bewölkung und Länge des Weges der Einstrahlung beeinflusst, zu welchem Anteil die Einstrahlung absorbiert oder reflektiert wird.</p>
<p>Etwa 165 W/m² beträgt die Einstrahlung auf die Erde, die vom Menschen zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Der Mensch nutzt die Sonneneinstrahlung, um Sonnenenergie mithilfe der sogenannten Solartechnik zu gewinnen. Hier gibt es zahlreiche Verfahren, um die elektromagnetische Strahlung umzuwandeln. Beispielsweise können Solarkraftwerke mithilfe von Wärme und Wasserdampf effektiv Energie herstellen. Man findet heute auf einigen Häusern sogenannte Solarzellen, die mithilfe der Strahlung Gleichstrom herstellen. Ein anderer Name für diese Technik ist Fotovoltaik. Bereits seit 1958 sind Solarzellen bei Raumflugträgern im Einsatz, mehr und mehr wird auch auf der Erde diese Form der nachhaltigen Energiegewinnung genutzt.</p>
<p>In Deutschland wird die Nutzung von Solarenergien staatlich gefördert. Es gibt beispielsweise spezielle Förderprogramme zum Anbau neuer Sonnenkollektoren, insbesondere an öffentlichen Einrichtungen. Das EEG, das Erneuerbare-Energien-Gesetz, soll dazu dienen, dass die Nutzung fossiler Energieträger wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie Kernkraft verringert wird. Die Bestimmungen des EEG beziehen sich lediglich auf die Stromversorgung. Betreiber nachhaltiger Energieanlagen erhalten demnach eine feste Vergütung, um eine wirtschaftliche Nutzung der Anlagen zu ermöglichen. Die Förderung kann bis zu 20 Jahren dauern. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der installierten Anlage und Nutzungsart. Es kommt hier jedoch zu einer Degression, da der Förderungssatz für neu installierte Geräte mit jedem Jahr sinkt. Zweck dieser Art der Förderung ist die Installation leistungsfähiger und kostengeringer Geräte, die auch ohne finanzielle Unterstützung haltbar sind.</p>
<p><span>© frank peters &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Ein Fallwindkraftwerk produziert aus warmer Luft Strom</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 10:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie Bredemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Windenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Fallwindkraftwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sogenannte Abwindkraftwerk wurde im Jahre 1975 erstmals durch den amerikanischen Ingenieur Phillip Carlson wissenschaftlich beschrieben. Obwohl sich der Entwickler seine Idee patentieren ließ, wurde bis zum heutigen Tage noch kein Kraftwerk dieses Typs gebaut. Die Funktionsweise ist einfach. Für die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom wird, anders als bei moderner Solartechnologie, kein Kollektor&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/windenergie/ein-fallwindkraftwerk-produziert-aus-warmer-luft-strom.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das sogenannte Abwindkraftwerk wurde im Jahre 1975 erstmals durch den amerikanischen Ingenieur Phillip Carlson wissenschaftlich beschrieben. Obwohl sich der Entwickler seine Idee patentieren ließ, wurde bis zum heutigen Tage noch kein Kraftwerk dieses Typs gebaut. Die Funktionsweise ist einfach. Für die Umwandlung der Sonnenenergie in elektrischen Strom wird, anders als bei moderner Solartechnologie, kein Kollektor benötigt. Für die Gewinnung von Energie ist lediglich ein hoher Kamin oder Schlot notwendig. Im oberen Teil wird die warme Luft mit Wasser besprüht. Luft dehnt sich bei Erwärmung aus und ist dann leichter als kalte Luft. Dies führt dazu, dass die warme Luft aufsteigt und die kalte Luft absinkt. Im Kamin eines Abwindkraftwerkes entzieht das eingesprühte Wasser beim Verdunsten der Luft Wärme, dabei kühlt sich diese um rund 12 °Celsius im Verhältnis zur Außenluft ab. Durch diese schnelle Temperaturreduzierung fällt die Luft mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Metern pro Sekunde nach unten. Im unteren Teil sind dann Windräder angeordnet, die durch die fallende Luft angetrieben werden und Strom erzeugen.</p>
<p>Der Bau von Kraftwerken auf der Basis von Fallwinden birgt für Investoren aktuell noch ein hohes wirtschaftliches Risiko. Kleine Kraftwerke rentieren sich kaum, da der Wirkungsgrad sich erheblich verschlechtert. Selbst bei großen Anlagen liegt dieser nur bei rund 2,5 Prozent. In der wirtschaftlichen Betrachtung von großen Anlagen spielt der Wirkungsgrad aber nur eine untergeordnete Rolle, da die Ressourcen an warmer Luft kostenlos und unerschöpflich sind. Das Investitionsvolumen einer tragfähigen Anlage wird auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt. Die Türme eines solchen Kraftwerkes müssten eine Höhe von 1200 Metern und einen Durchmesser von 400 Metern haben. In diesen Dimensionen wären Leistungen von bis zu 900 Megawatt erreichbar. Ein Drittel der erzeugten Energie wird dabei allerdings benötigt, um das Wasser in den oberen Bereich des Kamins zu transportieren. Als besonders geeignete Standorte gelten die Küsten des Persischen Golfs und des Roten Meeres, einige Teile Australiens und die Atacama-Wüste.</p>
<p>Ein Vorteil der Fallwindtechnologie besteht darin, dass sie auch nachts funktioniert. Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht erforderlich, Speichertechnik muss zur kontinuierlichen Stromproduktion nicht eingesetzt werden. Allerdings ist der Wasserbedarf eines Kraftwerkes mit rund 560 Millionen Kubikmetern Wasser pro Jahr sehr hoch. Aus diesem Grund kommt ausschließlich Meerwasser infrage. In diesem Fall könnte das Meerwasser kostengünstig entsalzt werden, wenn es beim Fallen durch semipermeable Membranen geführt wird. Mit den kühlen feuchten Fallwinden könnten auch umliegende Gebiete beregnet werden. Die Besiedlung von Wüstenregionen wäre ebenfalls denkbar. Um eine Versalzung der Böden zu vermeiden, müsste ein Salzaustrag aus dem Schlot technisch ausgeschlossen werden. Ein Nachteil von 1000 Metern hohen Türmen könnte die Landschaftsbeeinträchtigung sein, auch wenn grundsätzlich der Flächenbedarf wesentlich geringer ist als bei anderen Solarenergien. Da zum jetzigen Zeitpunkt keinerlei wissenschaftliche Studien über den Betrieb großer Abwindkraftwerke bestehen, ist ein möglicher Einfluss auf die Schichten der Luft und das Klima nicht genau vorherzusagen.</p>
<p><span>© asrawolf &#8211; Fotolia.com</span></p>
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		<title>Solarthermie: Kosten und Amortationszeit</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 09:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Friedmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Solarthermie handelt es sich um die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie, also in Energie, die zur Beheizung von Wohnräumen oder zum Erwärmen von Trinkwasser genutzt werden kann. Ein Hauptargument zur Anschaffung einer solchen Solarthermieanlage ist die jährliche Kostenersparnis. Doch vor dem Einsparen von Kosten stehen die Ausgaben für eine solche Anlage. Bevor&#160;<a href="http://www.windundsolarenergie.de/solarthermie/solarthermie-kosten-und-amortationszeit.html" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Solarthermie handelt es sich um die Umwandlung von Sonnenenergie in thermische Energie, also in Energie, die zur Beheizung von Wohnräumen oder zum Erwärmen von Trinkwasser genutzt werden kann. Ein Hauptargument zur Anschaffung einer solchen Solarthermieanlage ist die jährliche Kostenersparnis. Doch vor dem Einsparen von Kosten stehen die Ausgaben für eine solche Anlage. Bevor diese individuell kalkuliert werden können, muss der künftige Nutzer von Solarthermie sich darüber klar werden, ob lediglich die Warmwassererzeugung oder sogar Warmwasser und Solarheizung zur Unterstützung der eigentlichen Heizanlage angeschafft werden soll. Des Weiteren muss geklärt werden, wie hoch der Warmwasserbedarf und wie groß der zu beheizende Wohnraum ist. Von diesen Angaben ist dann abhängig, wie viele Quadratmeter Sonnenkollektoren zu verbauen sind, wie groß der benötigte Solarspeicher zu sein hat und was für Kosten im Endeffekt entstehen. Zur Berechnung der notwendigen Anlagengröße besteht eine grobe Faustregel: 1 Quadratmeter Flachkollektoren sind nötig um 10 Quadratmeter Wohnfläche zu beheizen. Die Speichergöße sollte 50 Liter je Quadratmeter Kollektorenfläche betragen plus 50 Liter Speicher pro im Haushalt lebender Person. Konkrete Berechnungen führt natürlich der jeweils beauftragte Installateur durch.</p>
<p>Welche Kosten bei der Anschaffung einer Anlage zur Nutzung von Solarthermie entstehen, ist also von Fall zu Fall unterschiedlich. Demnach ist auch die Frage nach dem Zeitraum, der benötigt wird bis sich die Anlage amortisiert. Als Beispiel soll an dieser Stelle von einer vierköpfigen Familie mit einem mittelgroßen Einfamilienhaus ausgegangen werden. Die Familie will sowohl die Heizung als auch die Warmwasserbereitung soweit unterstützen, dass 30 % des Energiebedarfs aus Sonnenenergie gespeist werden. Die Kosten für die Sonnenkollektoren würden in diesem Fall rund 7000 Euro betragen. Steigleitungen, Pumpenkomponenten, Regler, Verrohrung und 1000-Liter-Speicher etc. inklusive Montage schlagen dann mit circa 4000 Euro zu Buche. Hinzu kommen dann noch die Kosten für die jährlich anfallenden Betriebs- und Wartungskosten, welche mit 60 bis 100 Euro zu veranschlagen sind. Die jährliche Ersparnis, welche durch das Betreiben der Anlage entsteht, liegt bei 300 bis 420 Euro. Laut dieser Rechnung hat die hier beschriebene Anlage sich nach 20 bis 25 Jahren amortisiert.</p>
<p>Da laut oben angeführter Kostenberechnung die Anschaffung einer Solaranlage eher für Idealisten infrage käme, die Bundesregierung die Nutzung von erneuerbaren Energien aber befürwortet, kann mit staatlichen Subventionen gerechnet werden. Ein Solaranlagenbesitzer hat ein halbes Jahr nach Inbetriebnahme der Anlage Zeit, Förderungsgelder vom Staat zu beantragen. Bis Ende 2011 werden 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorenfläche gezahlt. Ab 2012 beträgt die Bezuschussung 90 Euro pro Quadratmeter. Des Weiteren werden bei bestimmten Kombinationen von alternativen Energien (zum Beispiel Solarenergie in Kombination mit der Energiegewinnung aus Biomasse) bestimmte Boni ausgezahlt. Genauere Informationen zu den Bezuschussungen und Bonus-Zahlungen erhält man bei allen Installationsbetrieben für Energietechnik. Diese bieten meist auch die Abwicklung der Anträge und der Korrespondenzen mit den zuständigen Ämtern an. (Stand aller Angaben: Oktober 2011)
<p><span>© Gerhard Seybert &#8211; Fotolia.com</span></p>
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